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So funktioniert unser Gehör

Das Gehör: ein Meisterwerk der Natur

Unser Gehör ist immer präsent, ja sogar nachts, wenn wir schlafen. Wir haben zwei Ohren, jedoch das Gehirn dazwischen spielt die wesentliche Rolle!

 

Ein gesundes Ohr nimmt sowohl tiefe Töne (wie ein Bassinstrument) und hohe Töne (wie Vogelgezwitscher) auf. Es kann außerdem besonders leise Töne (das Summen einer Mücke), aber auch extrem laute Geräusche (einen startenden Düsenjet) verarbeiten.

 

Unser Gehirn ist ein Genie in der Wahrnehmung von Sprache, in all ihren Facetten und in jeder Situation. Ob im Restaurant, am Telefon oder in lauter Umgebung: Unser „Unterbewusstsein“ filtert aus einer Flut von Geräuschen viele unwichtigen Signale heraus und konzentriert sich nur auf das Wichtige. So ist es in der Lage beispielsweise aus einem ganzen Orchester ein einzelnes Instrument herauszuhören.

 

 

Doch wie kommt das Gehirn ins Spiel?

Unser Gehirn nimmt Geräusche in einem 360-Grad-Radius um den Kopf wahr und kann zwischen vorne und hinten, oben und unten unterscheiden. Dadurch erkennen wir, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt, wie groß der Raum ist, in dem wir uns befinden und ob sich uns ein Hindernis in den Weg stellt. Wenn das Gehirn bei einer Hörminderung weniger dieser Höreindrücke bekommt, werden Nervenverbindungen abgebaut und das Gehirn wird nicht mehr ausreichend gefordert.

 

 

Deshalb ist es so wichtig, bei den ersten Anzeichen eines Hörverlustes zu reagieren und mit Hörgeräten entgegenzuwirken.

Anatomie des Ohres

 

Das Ohr besteht aus dem Außenohr, dem Mittelohr und dem Innenohr.

Außenohr

 

Haben Sie sich jemals gefragt, warum ein Ohr die Form hat, die es hat? Die Form Ihres Ohrs gewährleistet, dass Schallwellen erfasst und durch den Gehörgang an Ihr Trommelfell weitergeleitet werden. Beide Ohrmuscheln sind wichtig, denn nur durch das Zusammenspiel unserer beiden Ohren sind wir in der Lage, Geräusche einer bestimmten Richtung zuzuordnen, sozusagen in „3D“ zu hören.

Mittelohr

 

Hinter dem Trommelfell befinden sich die drei kleinsten Knochen des menschlichen Körpers: Hammer, Amboss und Steigbügel. Diese leiten auf mechanischem Weg die ankommenden Schallwellen des Trommelfells weiter. Gerade mal einen Quadratzentimeter Raum benötigen diese drei Knochen. Und doch schaffen sie es, den Ton, der über die Vibration des Trommelfells zu ihnen vorgedrungen ist, so zu verstärken, dass er nun 20-mal intensiver klingt.

Innenohr

 

Hier befinden sich das Gleichgewichtsorgan und die Cochlea. Die Cochlea ist eine kleine Schnecke, die nicht viel größer als eine Erbse ist. Der Steigbügel ist hier der letzte Knochen des Mittelohrs, der dient als Mittler zwischen Mittel- und Innenohr. Er trifft auf die Membran des „ovalen Fensters“. Dadurch wird Flüssigkeit in der Hörschnecke (Cochlea) in Schwingung versetzt. Diese Schwingungen werden nun von feinen Härchen im Inneren registriert und in elektrische Impulse umgesetzt.

Verbindung von Hörnerv und Gehirn

 

Über den Hörnerv dringen diese elektrischen Impulse nun weiter zu den hochspezialisierten Bereichen im Gehirn. Dort werden nun alle gehörten Dinge interpretiert. Hier also findet das eigentliche, wirkliche Verstehen statt. Hier erst wird den gehörten Dingen Sinn gegeben. Mit den Ohren hören wir, aber mit dem Gehirn verstehen wir erst!

Es gibt bereits modernste Hörsysteme, die in der Lage sind, zwischen wichtigen Tönen, Sprache, Hintergrundgeräuschen und störendem Lärm zu unterscheiden.

 

Diese Hörsysteme mit Brainhearing-Technologie unterstützen das Gehirn bei der natürlichen Versteh-Arbeit. So zeigt auch eine Langzeitstudie, dass das Tragen von Hörsystemen dazu beiträgt, geistige Fähigkeiten im Alter zu erhalten*. (Le Goff et al. 2016, Oticon Whitepaper, http://oticon.global/evidence)

Lassen Sie sich gerne unverbindlich bei Ihrem AUDILOGIK Experten beraten.

Machen Sie einen Termin und fragen Sie einfach nach intelligenten Hörsystemen mit Brainhearing-Technologie des dänischen Herstellers Oticon.