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Tipps für Angehörige

Auch Sie können Ihren Beitrag leisten

Weil wir auf unsere Lieben am besten hören

 

Hat Sie in letzter Zeit öfters ein Familienmitglied oder jemand in Ihrem Bekanntenkreis gefragt, ob Sie das Gesagte bitte erneut wiederholen können: „Was hast du gerade gesagt?“ Oder haben Sie vielleicht auf eine Frage einfach keine Antwort bekommen? Oder Sie haben eventuell des Öfteren angerufen und der Betroffene hat nicht abgenommen, obwohl er wahrscheinlich zu Hause ist? Dies alles weist auf einen Hörverlust hin.

 

Bei Hörverlust verblassen die Klänge so langsam, dass man ihr Verschwinden am Anfang gar nicht bemerkt. Sie und andere haben vielleicht den Eindruck, dass die an Hörverlust leidende Person auch nicht richtig zuhört, bzw. selektiv hört. Das liegt in der Regel daran, dass sich manche Klänge deutlich durchsetzen, andere hingegen nicht. Diese Lücken machen sich bald in Wörtern und Sätzen bemerkbar. Dies erschwert es, in gut gefüllten Räumen oder am Telefon ein Gespräch zu führen oder das Gesagte im Fernsehen zu verstehen.

 

Wird ein Hörverlust nicht behandelt, so kann er Beziehungen zwischen der betroffenen Person und deren Familie und Freunden beeinflussen und nach und nach die Lebensqualität der hörgeschädigten Person sehr beeinträchtigen. Je länger mit einer Hörgeräteversorgung gewartet wird, desto schwieriger wird es ohne Anstrengung wieder gut zu hören. Denn zieht sich der Betroffene zurück, werden wichtige Nervenverbindungen im Gehirn abgebaut die ein Verstehen des Gehörten auch später mit Hörgeräten erschweren.

 

Im Umkehrschluss bleibt auch nur geistig fit, wer im Alter gut hört. Was ebenfalls für eine frühzeitige Versorgung mit Hörgeräten spricht.

Daher ist es wichtig, dass Sie als Angehörige:

 

1. den Betroffenen motivieren, einen Hörtest zu machen, um eine angemessene, frühzeitige Behandlung in die Wege zu leiten.

 

2. neue Wege in der Art und Weise der Kommunikation überdenken.

      • laut und deutlich sprechen, aber nicht schreien.

 

      • Die Person beim Sprechen ansehen, damit die Worte auch von den Lippen gelesen werden können.

 

      • Sprechpausen und kurze Sätze machen das Verstehen noch einfacher.

 

      • Reduzieren Sie Hintergrundgeräusche, machen Sie die Musik oder den Fernseher leiser oder suchen Sie sich einen ruhigeren Ort zum Sprechen.

Wie kann ich als Angehöriger einen Hörverlust erkennen?

 

Neben der Motivation für einen Hörtest und der Vereinfachung der Kommunikation mit dem Betroffenen gilt es doch zunächst einen Hörverlust zu erkennen: Hier noch einmal Anzeichen, die dafürsprechen:

 

Die nahestehende Person …

 

… beschwert sich, dass alle anderen nuscheln.

 

… bittet Sie und andere, öfter Aussagen zu wiederholen.

 

… nimmt nicht wahr, wenn jemand direkt hinter ihr steht.

 

… hört nicht, wenn jemand aus einem anderen Raum ruft.

 

… hat Schwierigkeiten, in lärmreicher Umgebung, wie in einem Restaurant oder im Auto Gespräche zu führen.

 

.. ist in geselligen Situationen leiser als sonst und meidet diese öfters.

 

… bekommt einen Großteil der Handlung im Theater, Kino oder bei anderen Vorführungen nicht richtig mit.

 

… hat beim Fernsehen oder Radiohören die Lautstärken höher eingestellt.

Wenn mehrere Anzeichen auf Ihren Angehörigen zutreffen, sollten Sie darauf bestehen, dass dieser einen Hörtest macht. Den je früher ein Hörverlust erkannt wird, desto erfolgreicher ist das Behandlungsergebnis! Eine große Hilfe, um den ersten Schritt zu wagen, ist aus Erfahrung die Begleitung Ihrerseits in eines unserer Hörzentren.

 

In über 90 % der Fälle von Hörverlust stellen Hörgeräte die beste Behandlung dar, denn sie können die Lebensqualität verbessern – nicht nur für den Hörgeschädigten, sondern auch für die ganze Familie!

Sie brauchen als Angehöriger weitere Hilfe?

 

Dann machen Sie doch einen Beratungstermin mit uns aus oder schauen Sie einfach im AUDILOGIK Fachzentrum in Ihrer Nähe vorbei! Wir helfen Ihnen gerne weiter und haben vor Ort bestimmt noch den ein oder anderen Tipp für Sie.